Deutlich wachsende Teilnehmendenzahlen bei der Fortbildungsveranstaltung 2026 des Onkologiezentrums Bern
22. September 2026
Die Zusammenführung der verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen der einzelnen Organzentren des Onkologiezentrums Bern kommt bei den ärztlichen und pflegerischen Fachpersonen gut an. Das zeitgemässe, 2025 neu lancierte Fortbildungsformat verzeichnet 2026 bereits 20% mehr Teilnehmende gegenüber dem Vorjahr.
Fachlich hochstehend und fokussiert ist die «Fortbildung aktuell»-Veranstaltung gestaltet: die Referentinnen und Referenten haben maximal 30 Minuten Zeit, um die Hörerschaft auf den aktuellen Stand ihres jeweiligen Fachgebietes zu bringen. «What's new» ist daher auch das Motto 2026. In Ergänzung zum straffen Programm, die Veranstaltung findet gebündelt an einem Nachmittag statt, bleibt den Fachpersonen im Rahmen der Veranstaltung dennoch ausreichend Zeit für persönliche Gespräche, die Klärung von Fragen und den fachlichen Austausch.
Zunehmende Beliebtheit bei Ärzteschaft und Pflege
Dass die «Fortbildung aktuell»-Veranstaltung des Onkologiezentrums Bern DIE Jahresveranstaltung im onkologischen Bereich ist, zeigt sich an ihrer stark wachsenden Beliebtheit bei den Teilnehmenden. Bereits 1 Jahr nach der Neulancierung konnten 20% mehr Gäste begrüsst werden - im Total waren es 110 Teilnehmende.
«Es freut mich sehr, dass das neue Konzept der «Fortbildung aktuell»-Veranstaltung gut ankommt und wir Jahr um Jahr mehr Fachpersonen begrüssen können. Das komprimierte Format ist zeitgemäss und zielführend.»
Einen besonderen Mehrwert boten die externen Referierenden des Onkologiezentrums Bern, die mit ihren Beiträgen zur erweiterten onkologischen Versorgung neue Perspektiven einbrachten und das Format inhaltlich weiter stärkten. Begleitet wurde dies durch die kontinuierliche Verfeinerung der organisatorischen Abläufe.
Dr. med. Nathalie Kalbermatten MSc, Fachärztin für medizinische Onkologie und allgemeine Innere Medizin, idS Palliativmedizin, MSc in Palliative Care, Fähigkeitsausweis in anthroposophischer Medizin und Phytotherapie, ist Oberärztin mbF Onkologie am Kantonsspital Münsterlingen der Spital Thurgau AG. Mit ihrer Erfahrung als Klinikerin und als Vizepräsidentin des Swiss Network for Integrative Oncology SNIO beschrieb sie in ihrem Fachreferat die Entwicklung und Bedeutung der «Integrativen Medizin in der Onkologie».
Chefarzt und Medizinischer Leiter der Rehaklinik Hasliberg, Dr. med. Georgios Kokinogenis, stellte in seinem Vortrag «Nebenwirkungen im Fokus. Warum erfolgreiche Krebsmedizin mehr braucht als Tumorkontrolle.» die Möglichkeiten der gezielten onkologischen Rehabilitation in den Mittelpunkt.
Die Veranstalterinnen freuen sich über den gelungenen Anlass und den wachsenden Zuspruch der interdisziplinären Fortbildung zum Wohle von Krebsbetroffenen.