Unsere Urologinnen und Urologen behandeln urologische Tumorerkrankungen häufig minimal-invasiv, also ohne grössere Eingriffe. Dafür setzen sie erfolgreich laparoskopische und endoskopische Verfahren ein. Die laparoskopischen Geräte («Videochirurgie», Lichtquelle und winzige Kamera, Operationswerkzeuge) werden durch einen feinen Schnitt oder Einstiche in die Bauchhöhle eingeführt. Die endoskopischen Instrumente leiten wir auch durch die Harnröhre zum Behandlungsort.
Für die Abklärung von Tumoren stehen uns in der Urologie sämtliche bildgebenden Verfahren zur Verfügung – wie Ultraschall, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRI). In enger Zusammenarbeit mit unseren Radio-Onkologen im Hause bieten wir zudem alle gängigen Bestrahlungstherapien an, etwa die externe Bestrahlung oder die Brachytherapie (Platzierung von schwach strahlenden Implantaten, sog. «Seeds» in der Prostata). Unser erfahrenes Pflegepersonal steht Ihnen in jeder Behandlungsphase gerne zur Seite.